Gegner werden mit einem Flüstern aus dem Weg geräumt, Mobiltelefone zu gefährlichen Waffen, hinter jedem Lächeln kann eine Lüge stecken - und zwar bei Freund und Gegner zugleich.

Mit THE IDES OF MARCH – TAGE DES VERRATS, seinem vierten Film als Regisseur, führt Superstar George Clooney (THE AMERICAN) das Publikum ins Zentrum eines Wahlkampfes um die US-Präsidentschaftskandidatur – und spinnt ein Netz aus Paranoia, Manipulation und korrumpierter Moral, das bald nicht mehr erkennen lässt, wo Ehrgeiz endet und Machtrausch beginnt. Mit dieser zeitgemäßen Entsprechung für die angespannte Atmosphäre und gesellschaftliche Relevanz von DIE UNBESTECHLICHEN oder ZEUGE EINER VERSCHWÖRUNG erweist der Filmemacher nicht nur dem legendären Thrillerkino der 70er Huldigung. Er schafft auch einen modernen Klassiker, in dem er meisterlich aus der Perspektive eines jungen Polit-Beraters (Ryan Gosling) zeigt, wie leicht selbst höchster Idealismus zerrieben werden kann und ein einziger Fehler entscheidet, ob der Weg ins Weiße Haus oder in die Anonymität führt.

Für THE IDES OF MARCH – TAGE DES VERRATS besetzt George Clooney – neben seinem eigenen Part als Gouverneur – Ryan Gosling (BLUE VALENTINE) in der Hauptrolle und stellt diesem ausschließlich Größen wie Philip Seymour Hoffman (CAPOTE), Paul Giamatti (SIDEWAYS), Marisa Tomei (THE WRESTLER), Evan Rachel Wood (WHATEVER WORKS – LIEBE SICH WER KANN) oder Jeffrey Wright (JAMES BOND 007: CASINO ROYALE) zur Seite. Ein Ensemble, das es kollektiv bisher auf drei Oscars, dreizehn Oscar-Nominierungen und sechs Golden Globes brachte.

THE IDES OF MARCH – TAGE DES VERRATS eröffnete die diesjährigen 68. Internationalen Filmfestspiele von Venedig.

Der junge Polit-Berater Stephen Meyers (Ryan Gosling) ist ein Shooting Star seiner Branche und kämpft voller Überzeugung für den charismatischen Gouverneur Mike Morris (George Clooney), dem gute Chancen auf die nächste US-Präsidentschaft eingeräumt werden - sofern er es durch das Minenfeld der Vorwahlen in Ohio schafft.

Mal ist Stephen dafür zuständig, eine New York Times-Reporterin (Marisa Tomei) mit Insider-Infos zu versorgen, dann muss er die gegnerischen Attacken Paul Duffys (Paul Giamatti) abwehren. Doch während Stephen mit Kampagnenleiter Paul Zara (Philip Seymour Hoffman) gerade dabei ist, Gouverneur Morris einen wichtigen Vorsprung in den Umfragen zu verschaffen, gerät der junge Idealist aus der gewohnten Erfolgsspur. Plötzlich treiben ihn Fehler in die Defensive, die Praktikantin (Evan Rachel Wood) gerät in die Schusslinie und Stephen muss einsehen, dass ihn ein winziger Fehler sein Ticket nach Washington kosten kann. Und bald steht auch das politische Überleben seines Kandidaten auf dem Spiel. Stephen muss sich entscheiden: ist er bereit, Prinzipien und persönlichen Idealismus über Bord zu werfen, um nicht selbst gefressen zu werden von Gegnern, die ihre Opfer mit einem indiskreten Flüstern erledigen? Ganz gleich, welche Wahl Stephen Meyers trifft – er wird über Leichen gehen müssen.